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Kategorie: Balkon & Garten

* * * Wohlfühl - Terrasse * * *

Eingestellt // S.T.M.G. // 05.10.2011

Können // Fortgeschrittener

Bewertungen (30)

Material

Nach ausgiebiger Recherche haben wir uns für Robinie Terrassen-Holz entschieden. Diese Holzart bringt verschiedene Vorteile mit sich. Hierzu gehören u.A. Langlebigkeit, Härte und geringe Feuchtigkeitsaufnahme. Die Unterkonstruktion besteht ebenfalls aus Robinie. Als Befestigung der Dielenbretter an der Unterkonstruktion haben wir spezielle „unsichtbare“ Halter verwendet. Diese wurden mit Edelstahlschrauben (Torx) verschraubt. Die Unterkonstruktion wurde auf Dämpfungs- bzw. Ausgleichsgummis ausgerichtet.

Beschreibung

Vor dem Aufbau der Unterkonstruktion muss der Untergrund (hier Pflastersteine) vorbereitet werden. Da sich die Pflastersteine über die letzten Jahre unterschiedlich gesetzt haben, haben wir die Steine entfernt und mit einem Gefälle zur Gartenseite (Nutrichtung) „neu“ und „eben“ verlegt. Da wir keinerlei Erfahrung mit Pflastern hatten, hat das „bisschen ausgleichen“ länger gedauert als gedacht… Nachdem diese Hürde genommen war, haben wir uns an die Terrasse gewagt. Begonnen haben wir mit der Unterkonstruktion. Hierfür haben wir Robinien Kanthölzer (60x40) verwendet. Diese Kanthölzer wurden rechtwinklig zur Hauswand mit einem Parallelabstand von max. 50cm verlegt. Die Unterkonstruktion wurde zur besseren Trocknung und Dämpfung mit Gummipuffer (60x40x2) unterlegt. Nachdem auch die Unterkonstruktion ausgerichtet war, begannen wir mit der Verlegung der Robiniendielen. In der ersten Reihe der Dielen, haben wir den Türtritt mit der Stichsäge ausgespart. Nachdem dies geschehen ist, wurden die weiteren Dielen für die gesamte Terrasse auf der Unterkonstruktion verschraubt. Vor dem Verlegen der ersten Reihe muss zusätzlich bedacht werden, dass an den Seiten mindestens 30cm Diele stehen bleiben muss, um die Stabilität nicht zu beeinträchtigen. Nachdem wir die letzte Reihe der Dielenbretter verlegt hatten, mussten die Schrägen noch zugeschnitten werden. Hierzu haben wir eine Stichsäge mit Führungsschiene genutzt. Eine Tauchkreissäge könnte alternativ dafür verwendet werden. Sollte man ein solches Spezialgerät nicht im eigenen Werkzeugsortiment haben, kann man diese Geräte auch im „Holzfachhandel“ für wenig Geld ausleihen ;-) Abschließend haben wir die Stirnbretter noch abgelängt, auf Gehrung geschnitten und angebracht!! *F*E*E*R*T*I*G* Aus den Reststücken haben wir noch eine Bank (die sich aber auch sehr gut als Beistelltisch eignet ;-) gebastelt. Nun freuen wir uns auf der Terrasse zu entspannen oder einen Kaffee/Tee zu genießen!! Bei Fragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung. Viele liebe Grüße Svenja & Thomas

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Kommentare (3)

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S.T.M.G.
25.10.2011
Hallo Enrique,

wir haben ein ca. 3% - iges Gefälle in Dielenrichtung zum Garten eingebaut! Das Wasser läuft auch super ab und bleibt nicht in den Nuten der Dielenbretter stehen.
Das Gefälle ist sehr wichtig, da sonst die "Lebzeit" des Holzes stark reduziert wird.

Gute Ergänzung zur Baubeschreibung ;-)
Enrique
25.10.2011
Hallo,
sieht toll aus. Hast du eigentlich ein Gefälle eingebaut. Müsste ja eigentlich in Längsrichtung sein. Auf den Bildern siehts nicht so aus, aber das kann täuschen...
TuS
16.10.2011
Suuuuuper Arbeit! Die Terrasse sieht aus, wie ein Stückchen Urlaub in der Heimat.
Danke für die wertvollen Tipps und die detaillierte Beschreibung.

Liebe Grüße

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